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Datennutzung für Forschungszwecke
Nutzung von Krebsregisterdaten für Forschungszwecke
Das Krebsregister Sachsen-Anhalt erfasst Krebserkrankungen flächendeckend und in hoher Detailtiefe. Diese umfassende Datenerhebung schafft eine belastbare Grundlage für die Forschung.
Unter Wahrung der rechtlichen Rahmenbedingungen und des Datenschutzes können die Registerdaten für die Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen genutzt werden.
Ziel ist es, die onkologische Versorgung weiterzuentwickeln und langfristig die Behandlung von Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Für die Projektplanung oder bei allgemeinen Fragen zur Datennutzung wenden Sie sich gern an Frau Dr. Thies unter 0345/13255318.
Antragsformular Deutsch
Application English
Sofern Sie beabsichtigen, Daten für Forschungszwecke nicht nur beim Krebsregister Sachsen-Anhalt, sondern auch bei weiteren Landeskrebsregistern zu beantragen, bitten wir Sie, Ihren Antrag zunächst an das Krebsregister Sachsen-Anhalt zu richten. Auf diese Weise können mehrfach auftretende Rückfragen vermieden werden.
Informationen zur Beantragung von Daten zur patientenbezogenen Rückmeldung finden Sie hier.
Datennutzungsprojekte
2026
- “Vergleich der (peri) operativen Chemotherapie mit einer neoadjuvanten Radio- oder Radiochemotherapie bei fortgeschrittenen Pankreaskarzinomen: Eine registerbasierte Analyse”, PD Dr. Daniel Medenwald, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsklinik für Strahlentherapie
- “Inzidenz, Behandlung und klinischer Verlauf des duktalen Karzinoma in situ der weiblichen Brust”, Prof. Dr. Michael Hauptmann, Medizinische Hochschule Brandenburg, Institut für Registerforschung
- “Überleben und Behandlungspraxis im Stadium UICC II des NSCLC”, PD Dr. Daniel Medenwald", Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsklinik für Strahlentherapie
2025
- “Bundesweite Onkologische Qualitätskonferenz 2025/2026 der ADT”, Prof. Dr. Sylke Zeißig, Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren
- “Nationaler Abgleich STIC Inzidenz”, Dr. Nils Herm-Stapelberg, Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP gGmbH
- “Gender-Unterschiede in der Magenkarzinomversorgung und deren Leitlinienadhärenz in Deutschland/MaGen”, Prof. Dr. René Mantke, Einrichtung: Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane
- “Einfluss räumlicher Faktoren auf die leitliniengerechte Therapie des Pankreaskarzinoms – Eine Analyse von Daten des Klinischen Krebsregisters Sachsen-Anhalt.”, Prof. Dr. Jörg Kleeff, Universitätsklinikum Halle (Saale), Klinik für Viszerale, Gefäß und Endokrine Chirurgie
- “Geschlechterspezifische Unterschiede in Behandlungspfaden und Therapieerfolg bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC): Eine retrospektive Analyse von Krebsregisterdaten aus Sachsen-Anhalt und deutschlandweit”, Dr. Maike Trommer, DEGRO Arbeitsgruppen: AG “Versorgungsforschung” und AG “Frauen in der Radioonkologie (FiRO)”
- “ Länderübergreifende Registerstudie zum Ösophaguskarzinom: Einfluss (neo-)adjuvanter Chemotherapie auf postoperative Ergebnisse und Langzeitüberleben”, Prof. Dr. Johannes Klose, Universitätsklinikum Halle (Saale), Klinik für Viszerale, Gefäß und Endokrine Chirurgie
- “Schätzung der Häufigkeit von Brustwandrezidiven nach primärer Mastektomie anhand epidemiologischer und klinischer Krebsregister: Eine bundesweite, bevölkerungsbasierte Erhebung”, PD Dr. Daniel Medenwald, Universitätsklinikum Magdeburg, Klinik für Strahlentherapie
- “SBRT versus HDR-RT mit Iridium 192 in Nachladeverfahren bei T1 (≤7 cm) nicht operablem und nicht metastasiertem Nierentumoren- Retrospektive multizentrische Nichtunterlegenheitsstudie”, PD Dr. Daniel Medenwald, Universitätsklinikum Magdeburg, Klinik für Strahlentherapie
- "Klinische und histopathologische Charakterisierung von Plasmoblastischen Lymphomen in Deutschland", Dr. med. Dominique Wellnitz, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Klinik für Innere Medizin II
- “Patient and regional factors contributing to delays in adjuvant chemotherapy for stage III colon cancer ín Germany (2000-2023). Insights from Berlin, Brandenburg and Saxony-Anhalt”, Constanze Schneider, Klinisch-epidemiologisches Krebsregister Brandenburg-Berlin gGmbH
2024
- “Überleben nach Induktionschemotherapie oder adjuvanter Chemotherapie bei Nasopharynxkarzinompatienten", PD Dr. Daniel Medenwald, Universitätsklinikum Magdeburg, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie
- "Registerdatenanalyse der Daten der deutschen Krebsregister: Vergleich des Operationsergebnisses, insbesondere im Hinblick auf das onkologische Ergebnis, in Abhängigkeit vom chirurgischen Zugangsweg; Roboterassistierte versus laparoskopische versus offene Vorgehensweise bei Rektumresektion", Philipp Kachel, Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP gGmbH
- “Registerbasierte Interventionsstudien in Deutschland – Anforderungen, Möglichkeiten, Limitationen und Perspektiven Target Trial Emulation am Fallbeispiel Lungenkarzinom mit Daten der klinischen Krebsregister”, Prof. Dr. Sylke Zeißig, Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren
- "Rolle von Cemiplimab und Radiotherapie als Mono- bzw. Kombinationstherapie bei Plattenepithelkarzinomen: Eine multizentrische und registerbasierte Studie", PD Dr. Daniel Medenwald, Universitätsklinikum Magdeburg, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie
- “Einfluss der COVID-19 Pandemie auf Diagnostik, Therapie und Outcome des Rektumkarzinoms”, Dr. Wurschi, Universitätsklinikum Jena, Strahlenklinik
- “Gesamtüberlebenszeit nach radikaler Zystektomie oder blasenerhaltender Therapie in der Behandlung von muskelinvasiven Harnblasenkarzinomen”, PD Dr. Daniel Medenwald, Universitätsklinikum Magdeburg, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie
- “Survival in patients with acute myeloid and lymphoblastic leukemia in Germany”, Prof. Dr. Claudia Baldus, Uniklinikum Schleswig-Holstein, Klinik für Innere Medizin II - Hämatologie und Onkologie
2023
- “AI-CARE (Artificial Intelligence for CAncer REgistration and Research)”, Prof. Dr. Alexander Katalinic, Universität Lübeck
- “Risikofaktoren und Therapie bei Kopf-Hals-Tumoren”, PD Dr. Daniel Medenwald, Universitätsklinikum Magdeburg, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie
- "10. Bundesweite Onkologische Qualitätskonferenz", Prof. Dr. Monika Klinkhammer-Schalke, Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V.
2022
- “Rolle der adjuvanten Therapie bei der Behandlung hochmaligner Sarkome anhand von Daten des KKR Sachsen-Anhalt”, PD Dr. Daniel Medenwald, Universitätsklinikum Magdeburg, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie
Nutzungsordnung
Nach §65c (1) SGB V und §16 KRG LSA gehört es zu den Aufgaben des Krebsregister Sachsen-Anhalt (KR-LSA), dass Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit bekommen, Daten des KR-LSA für Zwecke der Versorgungsforschung in wissenschaftlichen Projekte zu nutzen. Die dafür erforderliche verbindliche Regelung der Verfahren zur Weitergabe und Nutzung solcher Daten erfolgt durch die Nutzungsordnung, die auch die Antragstellung regelt.
Ziel dieser Verordnung ist die Ermöglichung und die Förderung der wissenschaftlichen Nutzung der durch das KR-LSA erhobenen Daten. Es ist unser Anliegen aus dem gesammelten Daten den größtmöglichen Nutzen für die gesundheitsbezogene Krebsforschung zu erzielen. Dies setzt eine breite Verfügbarkeit der Daten für interne und externe Wissenschaftler voraus.
Auf Grund der besonderen Anforderungen zum Schutz der Patientenrechte und des hohen wissenschaftlichen Werts der vorhandenen Daten sind geplante Zugriffe hierauf besonders streng hinsichtlich der Ziele und des erreichbaren Nutzens abzuwägen.